Traditioneller „Pfundskerl“ wird Brot des Jahres: Das Roggenbrot überzeugt durch seine geschmackliche Vielfalt, ernährungsphysiologischen Mehrwert und Nachhaltigkeit. Auf der Grünen Woche in Berlin wurde das Brot des Jahres am Dienstag von Bundesminister Alois Rainer und Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes, offiziell angeschnitten.
„Roggen ist das traditionelle Brotgetreide Deutschlands, das eine wichtige Rolle in der Ernährung spielt. Roggen ist trockenresistenter als Weizen und leistet somit einen Beitrag zur Resilienz der Landwirtschaft. Umso wichtiger ist es, das Roggenbrot stärker in den Fokus der Verbraucher zu rücken“, so Präsident des Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks Roland Ermer.
Roggenbrot ist vielfältig: Es gibt das Westfälische Pumpernickel, das Hamburger Schwarzbrot, das Ammerländer Vollkornbrot und das Rheinische Schwarzbrot als regionale Klassiker. Nach den Leitsätzen muss das Roggenbrot aus mindestens 90% Roggenmehl bestehen, alles weitere, Rezepturen, Backverfahren und Formgebung sind den Bäckern freigestellt.
Die deutsche Brotkultur mit mehr als 3.000 verschiedenen Brotspezialitäten ist weltweit einmalig und wird täglich von über 8.900 Handwerksbäckern lebendig gehalten. Der wissenschaftliche Beirat des Deutschen Brotinstituts hat das Roggenbrot zum Brot des Jahres gekürt, um auf diese Brotvielfalt im Allgemeinen und den Roggen als nachhaltige Getreidesorte im Speziellen hinzuweisen.
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